Lernmethode

Lernkarteien in Grün, Blau und Rot

Lernmethode zum Lernen von Vokabeln

Die folgende Beschreibung wurde für das Lernen mit einer Lernbox formuliert, gelernt werden englische Vokabeln. Das Lernen orientiert sich an der von Sebastian Leitner beschriebenen Methode.

Die Vokabeln werden auf Karteikarten übertragen.

Buch

 

 

Auf der Vorderseite steht das deutsche Wort.

book

 

 

Auf der Rückseite steht das englische Wort.

 

Grundsätzlicher Lernablauf


Der Weg der Karteikarten bei Richtigschreibung
Weg der Karteikarten bei Richtigschreibung


Der Weg der Karteikarten bei Falschschreibung
Weg der Karteikarten bei Falschschreibung

Alle neue Vokabeln kommen in Fach 1. Der Schüler liest das deutsche Wort und schreibt dann das englische Wort. Nun dreht er die Karteikarte um und kontrolliert das englische Wort.

Ist die Schreibung richtig, so wandert die Karteikarte in Fach 2. Ist die Schreibung falsch, so bleibt die Karteikarte in Fach 1.

Danach kommen Wörter aus dem zweiten Fach dran. Wird ein Wort beherrscht, so wandert es in Fach 3, wird es falsch geschrieben, kommt es in Fach 1.

Nun sind die Wörter aus dem dritten Fach dran. Bei Richtigschreibung wandern die Karteikarten in Fach 4, bei Falschschreibung in Fach 1.

Als Nächstes ist das vierte Fach an der Reihe. Aus diesem Fach werden die Wörter nur dann behandelt, wenn sie mindestens zwei Wochen in diesem Fach waren. Bei Richtigschreibung wandern die Karteikarten in Fach 5 und machen dort eine Pause von einem Monat. Bei Falschschreibung kommen sie in Fach 1.

Schließlich werden Wörter aus dem fünften Fach behandelt, sofern sie mindestens einen Monat in diesem Fach waren. Bei Richtigschreibung gelten die Wörter als gelernt und kommen in die zweite Kartei, in der die gelernten Wörter aufbewahrt werden. Bei Falschschreibung kommen sie in Fach 1.

Gekonnte Wörter wandern also immer nach rechts, nicht gekonnte Wörter kommen immer in Fach 1.

Änderungen gegenüber den Angaben Leitners

Die Angabe von Zeitabständen weicht von der ursprünglichen Darstellung Leitners ab. Leitner nennt keine Zeitabstände sondern bearbeitet die einzelnen Fächer dann, wenn sie voll sind. Immer wenn ein Fach voll ist, sollen Karten aus diesem Fach wiederholt werden. Er schlägt eine Lernkartei mit fünf Fächern in der Größe von 1 cm, 2 cm, 5 cm, 8 cm, 14 cm vor.

Für die Praxis ist eine Lernkartei in der Gesamtlänge von 30 cm ziemlich groß. Bei einer Papierstärke von 190g passen mehr als 1000 Karteikarten in eine solche Lernkartei.

Je nach Lernstoff und Anzahl der Karteikarten werden nach Leitners Methode die Zeitabstände bis zur Wiederholung zu hoch bzw. die letzten beiden Fächer werden nicht voll, womit dann eine Wiederholung unterbleiben würde.

Die Größe einer Lernkartei muss sich an den Erfordernissen des Schülers orientieren, ebenso die Definition der Lernintervalle.